1. Mechanische Trommelbremsen: Diese Bremsen basieren auf einem Kabel, das die Bremsbacken nach außen zieht und so Reibung an der Innenwand der Bremstrommel erzeugt. Die Federn bringen die Schuhe nach dem Lösen des Kabels automatisch in ihre ursprüngliche Position zurück. Sie sind einfach aufgebaut, kostengünstig und weisen eine gute Staubbeständigkeit auf, wodurch sie für langsame Pendlerfahrzeuge auf kurzen Strecken geeignet sind. Allerdings neigen sie auf langen Bergabpassagen zu Hitzefading, sodass die Bremszugspannung regelmäßig angepasst werden muss.
2. Hydraulische Scheibenbremsen (Ölbremsen): Diese Bremsen übertragen den Druck durch die Bremsflüssigkeit und drücken den Bremssattel, um die Bremsscheibe festzuklemmen und so eine Bremswirkung zu erzielen. Sie bieten eine um über 30 % höhere Bremskraft als mechanische Bremsen, leiten Wärme schnell ab, haben weniger Hitzeschwund und kürzere Bremswege, was sie zur bevorzugten Wahl für schwere Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge macht.
3. Elektronischer Bremsassistent: Wenn der Bremshebel gedrückt wird, löst der Bremsschalter ein Signal aus und die Steuerung veranlasst den Motor, eine elektromotorische Gegenkraft für eine sanfte Verzögerung zu erzeugen. Gleichzeitig wird die Stromversorgung unterbrochen und die Bremslichter eingeschaltet. Typischerweise arbeitet es in Verbindung mit hydraulischen/mechanischen Bremsen, um eine sanftere Bremswirkung zu erzielen.
4. Linked-Brake-Layout: Die gängige Hochleistungskonfiguration ist „vordere Scheibe und hintere Trommel“, wobei die Vorderräder 70 % der Bremslast tragen und Scheibenbremsen verwenden, um die Sicherheit zu gewährleisten, während die Hinterräder Trommelbremsen verwenden, um die Kosten zu kontrollieren. Schwerlastfahrzeuge sind oft mit einer „Ein-Fuß-Drei-Bremse“ ausgestattet, bei der ein Fuß der Bremse gleichzeitig alle drei Räder verbindet, und sind außerdem mit einer unabhängigen mechanischen Handbremse als zweite Sicherheitsebene ausgestattet.